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Cerebralejakulationen

Donnerstag, 27. November 2008

...........WAS?!?!?

Ich mag mein Auto.
Es hat fünf Reifen und fünf Felgen.
Einen an jeder Seite und Achse, einen im Kofferraum. Die vier Reifen auf den Felgen an jeder Seite und Achse stehen täglich vor großen Aufgaben. Sie haben einen harten Job. Sie sind täglich großen Gefahren ausgesetzt, wie Nagelstreifen, Ölspuren oder Kinderschädeln. Schädelsplitter können in den Schlauch eindringen und ihn beschädigen. Wenn der Schlauch beschädigt ist, muss ich den Reifen wechseln. Dazu gehe ich an den Kofferraum und nehme den Ersatzreifen auf der Ersatzfelge. Ich mag den Ersatzreifen. Er ist mein Lieblingsreifen. Einmal habe ich den Ersatzreifen auf der Ersatzfelge von einer Treppe geworfen. Er traf eine alte Frau am Kopf. Sie war bis gestern schwerstbehindert und kotete sich den ganzen Tag ein und wackelte mit dem Kopf. Gestern ist sie gestorben, weil ich Rot sah und es für Grün hielt. Ich bin komplett gesund mit 100% Sehvermögen und keiner bekannten Fehlsichtigkeit.
Wenn ich den Ersatzreife auf der Ersatzfelge auf die Achse montiere, muss ich zuerst die Schrauben lösen. Das mache ich mit meinem Radschlüssel, mit dem ich einmal einen iranischstämmigen jüdischen Jungen mit Trisomie 21 verprügelt habe. Seitdem sieht er etwas "verbeult" aus. Der Junge hat seitdem ein Loch im Kopf, das stetig eitert und nicht mehr zuwächst. Wir nennen ihn seitdem "Lumpen-Louie mit dem Loch im Kopf".
Wenn ich den auf der Felge befindlichen Reifen montiert habe, fahre ich weiter. Er hat nicht so viel Luft wie die Anderen, aber das macht ihn umso flauschiger. Mein Dachs kuschelt immer mit ihm, bevor ich ihn auf Spatzenjagd schicke. Wenn er mir dann einen toten Spatz bringt, nehme ich den Spatz in die Hand und werfe ihn aus dem Fenster auf die Tauben auf dem Dach. Das ist billiger, als mit dem Luftgewehr zu schießen. Denn das rentiert sich nur bei Menschen, wie dem kleinen fetten Kerl, der immer Suppe bringt. Ich weiß nicht warum er das tut, aber immer wenn er kommt, geht mein Luftgewehr irgendwie nicht mehr. Vielleicht liegt das an seiner weißen Weste. Er stellt mir immer die Suppe hin, weil ich niemanden habe, der für mich kocht. Und von Tauben allein kann man nicht leben. Blinde bringen mehr Geld. Aber ich freue mich darauf, morgen wieder mit meinem Auto zu fahren, das leider derzeit etwas schmutzig ist und daher nicht fahrtauglich.

Ich mag mein Auto.
Es hat fünf Felgen und Reifen.

Samstag, 4. Oktober 2008

What I've done

There I sat
same as ever
took a dump
pulled the lever
the toilet clogged
the water flowed
look out world
it's a mother load

Freitag, 8. August 2008

Haikus

Ich habe Hunger
die Suche nach Essbarem
gestaltet sich schwer

Auf dem Feld, ein Baum
einsam und lecker zugleich
ich klau die Kirschen

Leckere Schoki
Sie liegt vor mir auf dem Tisch
Jetzt ist sie nicht mehr

Schritt und Schritt und Schritt
Laufen ist so anstrengend
ich geh was trinken

Freitag, 4. Juli 2008

PENIS ENLARGEMENT IN SEVEN DAYS

Es gibt keine Vergrößerung. Nur Aufmerksamkeit, welche ich auf Folgendes lenken möchte:
Ein Mann fängt plötzlich an zu scheißen. Menschen sterben. Ich esse Gurken. Warum? Lies hier weiter

Eine Geschichte für einen Satz

Ein Mann fing plötzlich an zu scheißen. Er saß einfach da im Wartezimmer des Proktologen und mit einem Mal war der Raum erfüllt mit einem Odor von Darmerkrankung, Scheiße und einem höllischen Stechen in den Augen. Niemand - nicht einmal Chaostheoretiker - hatten jemals mit einem derart öbszönen Gestank gerechnet, geschweige denn ihn erwartet (sofern man den Anwesenden Glauben schenken darf. Das mit den Anwesenden ist vallerdings fast eine Sache für sich, denn von den elf Leuten, die sich zum Zeitpunkt des im Nachhinein als "RICHTIG, RICHTIG VERDAMMT GROßE SCHEIßEREI" bezeichneten Ereignisses im Wartezimmer befanden, waren drei gestorben, da sie ob der mutmaßlich fehlenden Atemluft - besser gesagt, deren antiduftendem Ersatz - sich weigerten weiterzuatmen, aber gleichzeitig den Fehler machten, im Angesicht des sich ihnen bietenden Gräuels vor Schreck erstarrt zu sein und daher nicht mehr eines der verschlossenen Fenster oder die, seltsamerweise geschlossene (es war Sommer), Tür des Wartezimmers erreichten.
Von den restlichen Acht können die meisten heute nicht mehr richtig riechen. Eine ältere Frau und ein kleiner Junge leiden an posttraumatischen Belastungsstörungen. Ich habe die Dame im Altenheim besucht, wo sie im Trakt für Demente und psychisch Kranke untergebracht ist. Sie benutzt keine Toilette mehr, kotet sich immer ein und schmiert dann ihre Verdauungsreste an die Wand. Manchmal schreibt sie sogar damit wie mit Fingerfarben. Eine der Pflegerinnen erzählte mir, dass sie dabei immer das Wort "Drom" an die Wand malt und, sobald sie darauf angesprochen wird, extrem aggressiv reagiert, bis hin zu Ausbrüchen wie "ICH BRING EUCH UM! ALLE MITEINANDER! GHARRGHARRRGHAARRGLLLL!" (Anm.: Die Lautmalerei wurde vom Verfasser wegen offensichtlicher Ausschmückung und in Bezug auf künstlerische Freiheit eingefügt, um die ganze Sache dramatischer wirken zu lassen, sodass der Leser nicht einschläft und mit dem Kopf die Tastatur zerschmettert). Der Junge verlor bei der großen Scheißerei seine Mutter. Er war ein wenig hygienischer in seinem Lebenswandel als die Frau von der ich eben berichtete, doch die letzten Jahre entwickelte er Wahnvorstellungen. Er bildete sich ein, keinen eigenen Geruch zu haben. Dann brachte er einige Menschen um und wurde am Schluss von einer Horde Kannibalen mitten in Paris getötet. Die genauen Umstände und Motive konnte die Polizei nie in Erfahrung bringen.)

Ich war auch in besagtem Wartezimmer zu besagter Zeit bei besagtem Vorfall. Ich kann mich an alles erinnern, an jede verschissene Kleinigkeit und jedes braun gesprenkelte Detail. Ich bin einer der Beiden, die körperlich unversehrt aus dem Zimmer kamen. Ich war sogar derjenige, der die ganze Geschichte bis zum Ende verfolgt hat. Von dem schicksalhaften Pandämonium vor sieben Jahren bis zu dem schicksalhaften Pandämonium von Heute. Ich weiß zwar noch, was alles passiert ist, jedoch nicht mehr wie ich es in dem Wartezimmer ausgehalten habe oder warum ich weder Angst noch Ekel empfand. Aber ich fange lieber von vorne an, obwohl es eigentlich nicht so viel zu erzählen gibt:

Ich war zu meiner kostenlosen Enddarmuntersuchung da, die ich bei einer Tombola zugunsten von Kindern ohne Unterleib gewonnen hatte. Mit mir im Raum waren zehn andere Personen aus jeder Alters- und Sozialschicht. Auf sie näher eingehen will ich jedoch nicht, da die interessanten Leute schon erwähnt wurden und der Rest entweder tot oder lebendig ist.
Jedenfalls saß ich auf einem dieser Filzstühle für Kassenpatienten und blätterte in einem Frauenmagazin (irritierenderweise lagen auf den kleinen Pressspantischen NUR Frauenmagazine aus), als mir plötzlich ein eigenartiger und eigenartig vertrauter Geruch in die Nase stieg. Zunächst dachte ich mir nichts dabei, sah aber instinktiv kurz auf und bemerkte, wie jemand mir schräg gegenüber die Nase rümpfte. Innerhalb der nächsten Sekunden wurde der Geruch immer stärker und durchdringender und langsam begann man, allgemein unruhig zu werden. Die Leute rutschten auf ihren Stühlen herum, begannen schnell zu atmen und die Augen zuzukneifen. Außer einem Mann. Er saß mir gegenüber. Ein Mann mittleren Alters, durchschnittlich groß, durchschnittlich schwer, er war eigentlich das, was man sich unter Otto Normalverbraucher vorstellt. Zwei Meter Fünfundneunzig, etwa zu einem gefühlten Fünftel bestehend aus Atemluft, trennten uns. Er saß einfach da und sah mich an. Sein Blick war eigenartig und mir oktroyierte sich ein ungutes Gefühl. Er sah aus wie jemand, der Schmerzen, Erleichterung, Freude und Hass gleichzeitig empfindet. Zumindest war das in dem Moment mein Eindruck, der jedoch ebensogut falsch sein kann, da ich meine Augen zusammenkniff um das Brennen nicht schlimmer werden zu lassen.
Dann hörten wir das Geräusch. Es war ein allseits bekanntes, in feuchtfröhlichen Runden zur allgemeinen Erheiterung beitragendes, fröhliches Geräusch. In diesem Augenblick bedeutete es jedoch für alle Anwesenden den absoluten Horror. Ich glaube kein Engländer mit dem Ton der Jerichotrompeten im Ohr empfand jemals mehr Angst als diese kleine Gruppe von Leuten in einem Wartezimmer einer kleinen Praxis irgendwo in Deutschland beim Ertönen des wohl denkwürdigsten Flatulenzgeräusches seit Anbeginn der Zeit. Dann brach die Panik aus. Einige hielten schlicht und ergreifend die Luft an, andere fielen erst vom Stuhl, rappelten sich dann auf und stolperten zur geschlossenen Tür.
Ich weiß nicht mehr, ob die Tür offen war, als ich den Raum betrat, ob ich sie hinter mir zugezogen haben oder ob sie von allein zugefallen war, aber es war Tatsache, dass sie genau dann, als sie eigentlich offen sein sollte (32 Grad Celsius Außentemperatur und alle Fenster zu), geschlossen war. Ich saß weiterhin auf meinem Stuhl und starrte den Mann an, dessen außergewöhnlicher Stuhlgang schon begann, die Hose einzuweichen und aus den Beinen ebenjener lief. Mir fiel weiterhin auf, dass er komplett in weiß gekleidet war. Weißes Hemd, weiße Hose, weiße Socken, weiße Schuhe. Beinkleid und Schuhwerk waren jetzt fast vollständig bedeckt mit der - seltsam anmutig cremig wirkenden - Scheiße. Den Gestank kann ich hier mit Worten nicht beschreiben und werde es wohl auch nie können.
Aber man stelle sich den Geruch einer vollen Windel vor, multipliziere diesen mit einer vollen Erwachsenenwindel, potenziere das ganze mit mehreren Wochen alter, ranziger Scheiße und nehme das ganze wiederum hoch mit einem Googol. Dann baut man, den größten Supercomputer der Welt, nennt ihn Deep Thought und versucht, Deep Thought ein Wort dafür finden zu lassen, wofür dieser wahrscheinlich erst ein ganzes Sonnensystem konzipieren muss, um dieses die nötigen Berechnungen anstellen zu lassen, die benötigt werden, um einen Computer zu bauen, der eine Maschine entwerfen kann, die den Computer baut, der eine Maschine entwirft, deren Fertigstellung ein ganzes Sternenleben dauert und die danach eine gesamte Galaxie zu einem Computer umbaut, der ein Wort dafür findet und dann eine Maschine bauen lässt, die dieses Wort aus Galaxienhaufen bildet. Aber ich schweife ab. Denn das Erstaunlichste ist zu diesem Zeitpunkt der Erzählung noch nicht passiert.
Der Mann saß da, unterhalb der Gürtellinie besudelt bis in jede einzelne Pore, rührte sich immer noch nicht und blickte mich mit dem selben Blick an, mit dem er mich schon die ganze Zeit anblickte. Ich warf meinen Kopf kurz hin und her, einerseits um aus seinem Bann zu gelangen - ich sage bewusst Bann, denn anders kann ich mir dieses Starren nicht erklären - und andererseits, um mich im Raum umzusehen. Einige Leute lagen auf dem Boden und rührten sich nicht mehr, der Junge hatte die Knie angezogen und wippte vor und zurück, ein anderer kratzte an der Tür, von der Panik paralysiert und unfähig, denn Griff zu sich zu ziehen und die Tür zu öffnen. Ich sah den Mann wieder an. Sein Blick war leicht verändert, mehr Erregung und Ekel, wie ich glaube. Dann riss er plötzlich den Saum des Hemdes hoch, als wolle er etwas zeigen. Ich sah, dass das Hemd am Saum braun war. Im selben Moment sprang er auf und schrie "GEFRORENE ÄRSCHE!". Dann riss er sich sein Hemd herunter, die Schuhe von den Füßen und hatte in der Zeitspanne eines Blinzelns von mir die Hose ausgezogen. Er sah aus wie eine abartige Perversion des Albtraums eines Fischmenschen: Unterhalb der Gürtellinie befand sich eine fließende Masse aus braunem Schlamm. Oberhalb war er sauber. Zumindest für kurze Zeit, denn er zog schlussendlich seine Doppelrippunterhose mit Eingriff aus und sich auf den Kopf. Er schrie etwas, was ich nicht verstand und ging dann dazu über, seinen Hintern an den Toten zu reiben, während er weiterschiss und immer "BOING! BOING!" rief. Der ganze Spuk dauerte zwar nur insgesamt wenige Minuten, jedoch waren diese Minuten und ein Symposium aus Scheiße, Angstschweiß und Lärm zu einer stinkenden, vor sich hinschleichenden Masse zusammengeklumpt worden und kamen mir deshalb wie Stunden vor.
Ich war immer noch perplex vom Anblick des Mannes und der Arsch-Leichen-Connection, als er scheinbar genug davon hatte und seinen Blick wieder auf mich richtete. Er hatte ein teuflisches Funkeln in den Augen und fixierte mich wie ein Raubtier seine Beute. Ich hatte jedoch nicht das Gefühl, dass er mir ebenfalls seinen Klabusterbeerpudding ins Gesicht reiben wollte. Dann kam er langsam auf mich zu, geduckt und vorsichtig. Er blieb kurz vor mir stehen und sah mich an (ich sah schnell runter, da der Gestank mir die Sinne nahm und meine Augen brannten wie die Hölle). Als ich wieder aufblickte, war die Tür offen, der Mann war verschwunden und der Geruch nicht mehr allzu stark. Auf dem Flur war eine Arzthelferin bewusstlos geworden.
Ich sah mich noch einmal im Raum um. Aus dem Wartezimmer, das vorher in Weiß strahlte, mit verwirrenden Gemälden moderner Kunst bestückt war und eine einladende Auswahl von Illustrierten besaß, war ein Schlachtfeld geworden. Auf dem Boden lagen besudelte und geschändete Leichname, in einer Ecke saß ein Kind unter Schock da und aus der Tür krochen die, die das ganze bei mehr oder weniger vollem Bewusstsein überlebt hatten. Ich stand auf und ging raus. Mein Hemd war besprenkelt mit braunen Fleckenzwergen. Ich wollte nur noch nach Hause, alles verbrennen und lange und ausgiebig duschen.

Dann klingelt der Wecker. Ich hebe schlaftrunken den Kopf und haue auf den Wecker, der daraufhin aus Protest seinen Weckruf einstellt.
Ich schäle mich aus dem Bett und gehe ins Bad. Nachdem ich mir die Zähne geputzt habe, auf der Toilette mich meiner Exkremente entledigt und mich umgezogen habe, beschließe ich, etwas zu essen. Ich gehe an den Kühlschrank, öffne ihn und nehme mir ein volles Glas Gurken raus. Aus dem Schrank vorgeschnittenes Brot und noch etwas Ketchup dazu. Ich weiß, es klingt widerlich, aber das ist es auch. Nachdem ich also gestärkt für den Tag bin, beginne ich mit meiner Arbeit, die mich nun schon seit Jahren beschäftigt: Den Mann ausfindig machen und klären, wie ein normaler Mensch einen solchen abnormalen Geruch produzieren kann. Ich bin mit meinen Nachforschungen schon recht weit, mir fehlt nur noch das Wo, dann klären sich das Wie und Warum von selbst. Ich werde ihm bald gegenüberstehen. Ich werde ihn ausquetschen wie ein Stück Käse. Wie ein dummer Riese wird er zittern.
Ich verfolgte seine Spur zuerst in den verschiedenen psychischen Heilanstalten des Landes, fand aber niemanden, der auf die Beschreibung gepasst hätte. Ich war zu dem Schluss gekommen, dass jeder Irre einzigartig ist, sowohl in seiner Idiotie als auch in seinem Aussehen. Einen Max Mustermann fände ich also wohl eher nicht. Dann ging ich die freischaffenden "Künstler" der Umgebung durch, auch ohne Ergebnis. Auch bei den Neureichen, den Altreichen und den Stinkreichen hatte ich keinen gefunden, der exzentrisch oder böse genug wäre. Schlussendlich fand ich einen Mann, auf den die Beschreibung passt, bei einer lokalen Firma für Maschinenbau.

Mein Wecker klingelt. Ich höre ihn, drücke ihn aber nicht aus. Ich liege schon seit Stunden wach, weil ich nur noch an die heute stattfindende Begegnung denken kann. Ich erhebe mich hellwach aus dem Bett, trete den Wecker vom Nachttisch und gehe zum Kühlschrank und esse die letzte Gurke im Glas ohne irgendeine Beilage. Gegen zwei Uhr Mittags mache ich mich auf den Weg. Er hat Frühschicht, habe ich erfahren. Ich will ihn bis nach Hause verfolgen und dann stellen. Kaum bin ich angekommen, sehe ich ihn in der Ferne. Er sieht genau so aus wie an dem Tag vor sieben Jahren: Weißes Hemd, weiße Hosen, weiße Schuhe. Nur etwas stimmt nicht, etwas stört mich, ich kann es nur nicht benennen. Ich versuche, etwas auszumachen, was mir damals nicht aufgefallen war. Er kommt immer näher. Ich kann jetzt das Blitzen in seinen Augen sehen. Das Blitzen. Es ist kein Funkeln mehr, es ist ein Blitzen. Ein Blitzen, welches nichts Gutes verheißt und das mir verrät, dass er in all den Jahren noch mehr Unheil angerichtet hat und nicht vorhat, von seinem Vorhaben abzulassen. Ich ducke mich, als er nahe genug ist, mich zu erkennen. Ich fröstele. Er geht seelenruhig zu seinem Auto, als wäre er ein weiterer unbescholtener Bürger mit einem jungfräulichen Strafregister. Ich mache mich ebenfalls auf dem Weg zu meinem Auto, welches ich in weiser Voraussicht nahe dem Ausgang geparkt habe. Ich nehme die Verfolgung auf. Er fährt vorbildlich.
Nach einer dreiviertel Stunde Fahrt kommen wir auf einem entlegenen Hof an. Ich glaube, er weiß, dass ich hier bin. Er machte die ganze Zeit über keine Anstalten, zu entkommen, ich sah ihn nie in den Rückspiegel blicken, obwohl ich schon recht nahe war und nicht einmal auf dem Waldweg, der zu dieser Scheune führt, ließ er sich irritieren.
Er steigt aus, geht zu der Scheune und verschwindet darin. Ich folge ihm in gebührendem Abstand. Vielleicht ist er ja zu wahnsinnig, um etwas zu bemerken. Ich linse durch den Spalt, den er das Scheunentor offenließ. Auf das, was ich sehe, oder zu sehen glaube, konnten mich weder meine Recherchen, noch exzessives Splatterfilm-Anschauen noch die Geschichten meines Großvaters von Stalingrad ("Stalingrad '43 wird's euch zeigen!") vorbereiten. In diesem Moment bemerke ich, dass ich mein Shirt über die Nase gezogen und den Arm vor der Nase habe. Es stinkt wieder, was mir in meiner Aufregung nicht bewusst aufgefallen war - gut, dass meine Nase gegen Aufregung immun ist.

Der Mann steht da, inmitten eines aus Fäkalien auf den Boden gemalten Pentagramms mit mystischen Zeichen und allem, was zu einer Hobby-Teufelsbeschwörung dazugehört und murmelt etwas, von dem ich aber nicht verstehen kann, was. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, Zeuge einer ECHTEN Teufelsbeschwörung zu sein, denn die Scheiße auf dem Boden fängt an zu brodeln und innerhalb der nächsten Sekunden steht er inmitten eines Höllenkreises der Scheiße. Sein Murmeln steigert sich zu einem tranceartigen Singsang. Plötzlich schreit er laut auf und sieht genau in meine Richtung. Er sieht genau in meine Richtung, mit genau dem selben Blick wie vor sieben Jahren, als er sich hinhockt und anfängt zu drücken. Er drückt, drückt immer fester, stöhnt genau wie ein normaler Mensch mit Verstopfung und SIEHT MICH AN! Dann kommt das Geräusch, welches für ihn große Erleichterung, für mich jedoch den puren Horror bedeutet.
Die Ladung ist draußen. Das wäre an sich nicht so dramatisch und unnormal, jedoch werden die Dramatik und Unnormalität durch zwei Dinge hervorgerufen - zum Einen ist es ein Haufen, den so kein Mensch produzieren könnte, es sei denn, er wäre ein Elefant - denn dieser Haufen ist etwa einen halben Meter lang und etwa 30 Zentimeter dick. Zum Anderen beginnt der Haufen, sich zu bewegen. Er bewegt sich, wippt hin und her, irgendetwas stößt von innen raus, wie ein schlüpfendes Küken. Das Ding sieht aus, wie es riecht. Ich kann es nicht richtig beschreiben, aber es sieht humanoid aus, gleicht entfernt einem menschlichen Baby, ist aber derart verunstaltet, dass sich mein Hirn weigert, das Ding zu analysieren. Mit einem Mal fällt es mir wie Tarpeia vom Felsen und ich bin auf dem Boden der Tatsachen:
Der Mann hat den Antichrist geboren, ein absolutes und echtes Arschlochkind. Er sieht mich immer noch an, mit immer noch dem selben Blick. Er rührt sich nicht. Dann wendet er sich seiner Brut zu. Ich glaube, ein olympischer Sprinter hätte nicht schneller mein Auto erreichen können als ich. Ich fahre zur nächsten Kirche und hämmere an die Pforte, bis meine Hände blutig sind. Niemand öffnet.
Als ich wach werde, steht ein Priester vor mir. Es ist der Morgen des nächsten Tages. Ich fühle mich schrecklich. Ich erzähle ihm, was ich beobachtet habe. Zuerst sieht er mich nur verwundert und ungläubig an, aber sobald ich auf den Antichrist zu sprechen komme, wird er hellhörig. Es sieht aus, als kaufe er mir meine Geschichte ab. Er verspricht, für Hilfe zu sorgen. Ich soll ihn heute Abend wieder hier treffen. So ziehe ich von dannen, denn ich muss dringend kacken.

Am Abend treffen wir uns wieder. Der Pater hat einen Kollegen mitgebracht, der sich mir als ausgebildeter Exorzist vorstellt. Ich lache innerlich. Unter normalen Umständen würde ich Dinge wie Exorzismus, Teufel und Engel als schwachsinnige Idiotie abtun, aber ich bin mehr als gewillt, diesem älteren Herrn mit dem buschigen Backenbart zu vertrauen. Hauptsache, ich kann wieder ein normales Leben jenseits dieser verdammten Obsession führen! Ich führe die Beiden zu dem Hof. Wir gehen zu der Scheune. Ich öffne das Tor. Der Pater übergibt sich augenblicklich. Der Mann schert sich wohl nicht darum, Spuren zu verwischen. Es sieht alles noch genau so aus wie gestern Abend, nur der Geruch ist wieder schlimmer geworden. Der Exorzist begutachtet alles, nickt dann nur und gibt mir zu verstehen, dass ich richtig gehandelt habe, ihn zu rufen.
Wir gehen zum Haus und hoffen, den Mann dort anzutreffen. Ich schleiche zu einem Fenster und luge hinein. Er sitzt an einem Tisch. Es hat den Anschein, als füttere er das Ding. Die beiden Priester kommen jetzt auch ans Fenster. Beide staunen und fangen sogleich an, Gebete zu sprechen. Wir fassen den Plan, hineinzugehen, den Mann zu immobilisieren und das Ding zu exorzieren.
Ich trete die Tür ein, die mit einem wenig imposanten Reißen von morschem Holz aus den Angeln bricht und renne in die Stube. Der Mann sieht mich unverwandt an, immer noch das Ding im Arm. Ich höre ein Geräusch und schon ist der alte Geruch wieder da. Der Geruch, der mich für immer verfolgen wird und den ich in einem kompletten Vakuum und tödlichem Schnupfen noch erkennen könnte. Meine Faust trifft den Mann an der Schläfe und er geht schwerfällig zu Boden. Er liegt jetzt da, bewusstlos, mit dem Rücken zu uns, das Ding ließ er fallen. Von Näherem betrachtet sieht es aus wie ein aus Kotklumpen gebauter Mensch. Es blubbert und furzt, andere Geräusche gibt es nicht von sich. Ich meine ein "Heidiho!" zu hören, tue es aber als Halluzination ob der verrückten Situation ab. Die Priester stürmen sofort vor und fangen an, das Ding mit Weihwasser zu besprenkeln und Gebetsformeln zu lamentieren. Ich halte mich im Hintergrund und sehe dem Treiben nur zu. Sie versuchen mehrere Minuten, des extrem extravagant exaltierten Exhibitionisten exorbitant externe Extra-Exkremente zu exorzieren, doch es passiert schlicht und ergreifend NICHTS. Das Ding blubbert und furzt weiterhin.
Plötzlich hat der Mann wieder meine Aufmerksamkeit. Er liegt da und zieht sich langsam die Hose runter. Ich versuche, noch etwas zu schreien, aber es ist zu spät. Eine geballte Ladung trifft beide Priester mitten im Gesicht. Für sie gibt es keine Rettung mehr. Ich höre nur noch erstickte Schreie und schon kann ich auf meine "Im Leben gesehene Leichen"-Liste zwei weitere Striche machen. Ich stehe da in Agonie und Verzweiflung, bis mich das irre Lachen des Mannes aus meiner Erstarrung löst. Ich lasse meinen Blick durch den Raum schweifen, um etwas zu finden, womit ich die Sache ein für alle Mal beenden kann. Ich bleibe bei einem Vorschlaghammer hängen. Mit ungekannter Agilität stürme ich zu dem Hammer, greife ihn und lasse ihn auf den blubbernden Klumpen Scheiße hinunterrasen. Noch mal. Und nochmal. Wo vorher dieses Ding gelegen hatte, befindet sich jetzt eine Pfütze aus Scheiße auf dem Boden. Ich wende mich dem Mann zu, der wie vor Schmerzen schreit. Er sieht mich an und ich bekomme das Gefühl, Durchfall zu haben. Dann wird mir Schwarz vor Augen.

Dienstag, 18. September 2007

PLAGIAT ALARM!

Gestern hatte ich noch alles. Heute habe ich nichts mehr, genauer gesagt: Nicht einmal mehr mein Leben.
Aber zuerst einmal von Anfang an: Mein Name Georg Sonsa. Ich bin 34 Jahre alt und habe eine Frau, einen Sohn von acht Jahren und eine dreijährige Tochter. Ich arbeite als Buchhalter. Die Arbeit mag vielen langweilig erscheinen, doch ich gehe voll und ganz darin auf. Meine Frau findet nicht, dass ich langweilig bin. Ich unternehme viel mit meinen Kindern und sie mögen mich. Ich höre gerne Free Jazz und entspreche auch in meinem Äußeren (Tätowierungen, Ohrringe) und meiner Sprache (ich muss mich immer extrem beherrschen, nicht vor den Kindern unkontrolliert rumzufluchen) eher nicht dem Allgemeinbild des Langweilers mit den Zahlen. Ich liebe meine Familie über alles und sie mich auch. Dachte ich zumindest. Oh, habe ich alles im Präsens erzählt? Naja, man gewöhnt sich nicht so schnell um.
Das Verhängnis nahm seinen Lauf, als ich gestern Abend ins Bett ging, vermute ich. Es gab keine besonderen Vorkommnisse oder Hinweise auf die folgenden Geschehnisse. Ich stieg ins Bett, redete mit meiner Frau, wir tauschten ein paar Zärtlichkeiten aus und schliefen dann ein. So weit der gewöhnliche Ablauf. Merkwürdig wurde es erst heute Morgen. Denn als ich aufwachte, hatte ich mich verändert. Nicht charakterlich, sondern äußerlich! Normalerweise werde ich von meiner Frau geweckt, da sie immer ein paar Minuten früher wach ist. Sie säuselt mir dann immer Liebesbekundungen ins Ohr. Heute wurde ich durch einen Schrei geweckt. Ich saß sofort aufrecht im Bett und sah meine Frau an. Sie sah mich an, allerdings mit einem Ausdruck des Entsetzens. Ich wollte sie fragen, was denn los sei, doch statt Deutsch sprach ich Brüllerisch. Ich hatte keine Stimme mehr - keine Menschliche zumindest. Meine Frau fiel vor Schreck vom Bett. Ich war noch halb schlaftrunken und gänzlich verwirrt. So torkelte ich ins Bad, um im Spiegel nachzusehen, ob ich über Nacht vielleicht Lepra entwickelt hätte oder Elefantiasis. Nichts dergleichen war passiert. Doch was passiert war, war ungleich schockierender.
Mit einem Schlag wurde mir bewusst, dass ich mit Lepra oder Elefantiasis noch gut beraten gewesen wäre. Aber es bestand sowieso nicht mehr die Möglichkeit, an einer dieser Krankheiten zu leiden. Denn ich war kein Mensch mehr...
Ich war ein Monstrum, das aussah als würde es zur Hälfte aus Mensch, zur Hälfte aus Bär und zur Hälfte aus Schwein bestehen. Ich torkelte zurück ins Schlafzimmer, ungläubig und vor dem Beginn eines grauenhaften Wutanfalls. Ich sah meiner Frau in die Augen. Es war keine Liebe mehr darin. Dann rannte ich laut brüllend ins Zimmer meiner Kinder. Das Mädchen schrie. Der Junge sprang aus seinem Bett und versuchte, seine Schwester zu beschützen, nässte sich dabei aber komplett ein. Ich versuchte, zu ihm zu gehen und ihn zu trösten, als mich von hinten etwas traf. Ich drehte mich um und entdeckte meine Frau mit dem Nudelholz, unentwegt auf mich einschlagend und kreischend.
Ich begriff, dass sie mich nicht mehr kannten.
Als ich aus dem Haus rannte, sprengte Al Gore mein Haus. Niemand hat überlebt.
(Das ist jetzt das Ende dieser traurigen Geschichte. Dank an Franz Kafka)

Freitag, 7. September 2007

Lucy?

"Aus großer Macht folgt große Verantwortung"
Das dachte sich auch Gernot, als er in die U-Bahn einstieg, um Richtung Stadtmitte zu fahren. Es war heute ein schöner Morgen. Die Sonne schien rosa, kleine Schäfchenwolken zogen in kleinen Herden vorbei, die Vögel bellten fröhlich im Park. Von all dem bekam er während der Fahrt natürlich nichts mit, was ihm schon etwas leidtat.
"Egal, ich weiß ja dass es noch viel besser kommt."
Nach gefühlten zweieinhalb Stunden Fahrtzeit (in der Tat waren es etwa 15 Minuten) kam der Zug an der Station Stadtmitte zum stehen. Gernot stieg aus dem Wagen und taxierte die vorübergehenden Menschen. Um diese Tageszeit war die Innenstadt immer voll mit alten Menschen. Eine Frau etwa trug ihre Einkaufsautos heim, ein Greis führte seinen lila Yak aus. Gernot freute sich, denn der lila Yak wünschte ihm telepathisch einen schönen Tag noch. Er ging weiter, bis er etwas hinter sich bemerkte. Eine Art Schnauben und Knurren, recht laut. Als er sich umdrehte, sah er den rund dafür: Die U-Bahn war lebendig. Sie sah allerdings nid sehr glücklich aus, dem türkis-gelb-orangenen Leuchten in ihren Nüstern nach zu urteilen.
"Kein Wunder", dachte sich Gernot. "Wenn ich so vollgestopft wäre, würde es mir auch nicht gut gehen"
Gernot bemitleidete den Wagen noch etwas, dann ging er weiter. Als er an die Treppe kam, wunderte er sich: Es gab nur Rolltreppen, die nach unten laufen und eine richtige Treppe, die allerdings weit in den Himmel führte. Gernot war nicht der fitteste und da waren die Rolltreppen doch noch um einiges attraktiver. Er nahm also Anlauf un rannte so schnell er konnte eine Rolltreppe hoch. Als er den ersten Schritt auf die Rolltreppe machte, bemerkte er, wie schnell er eigentlich war, denn trotz der Rollrichtung kam er etwa doppelt so schnell wie ein normaler Mensch voran. Aus der Station kommend, sah er sich noch einmal den Himmel an. Es war ziemlich lila geworden, bald würde es anfangen zu regnen. Gerade mit diesem Gedanken fertig, fing es auch schon an, Eimer zu schütten. Gernot konnte gerade noch in Deckung, denn es waren vereinzelt Metalleimer dabei. Die meisten Leute hatten schon ihre rosa Elefanten aufgespannt und versuchten, den Eimern so schnell wie möglich zu entkommen. Gernot aber nicht. Er hatte sein Ziel nicht vergessen und begab sich in die Fußgängerzone. Dort nahm er seine Unterhose vom Kopf und schrie so laut er konnte.
"WIR HABEN ALLE ACHT FINGER! WIR HABEN ALLE ACHT FINGER! DER DAUMEN IST EINE ILLUSION!"
Um das zu beweisen, nahm er seinen Taschendachs heraus und hielt in in die Luft.
"SEHT! ICH KÖNNTE DIESEN DACHS OHNE DAUMEN NICHT HALTEN!"
Leider hielt der Dachs. Aus Wut darüber fing er an, auf dem Dachs zu spielen.
Es war ein schmutziges Trompetenstück von Ernst Mosch. Dazu sangen seine Nasenlöcher "Pillemann, Fotze, Arsch".
Nach Beendigung des Konzertes bemerkte er, dass einige Leute - wohl weil sie ihn für einen Straßendachsanten hielten - immer wieder kleine Spritzbestecke in die Unterhose geworfen hatten. Er bedankte sich mit einem dreifach kräftigen HEIDIHOPP und zog von dannen.
Auf der anderen Hausseite wunderte sich ein Grottenolm, der gerade seinen Sternmull Gassi führte, warum jemand einfach so dastand, ohne auch nur seinen Dachs zu greifen.
"Immer dieses Pack. Rauchen Menschen und wundern sich dann, warum sie abhängig und asozial werden."

Montag, 11. Juni 2007

Zementschiss - Mein Arsch brennt

Dünn- und Bierschiss sind nichts Gutes. Aber sie können kreativ machen. Oder diebisch. Oder... was auch immer.

nun liebe leute gebt fein acht
ich bin die stimme aus der schüssel
ich hab euch etwas mitgebracht
hab es aus meinem darm geschissen
mit diesem schmerz hab ich die macht
den schließmuskel zuzupressen
ich drücke bis der tag erwacht
ein brauner schuss ins kalte klo

mein arsch brennt

sie kommen zu mir in der nacht
dämonen, geister, feuchte träume
sie kriechen aus dem anus raus
und werden euren schlafanzug versauen

nun liebe leute gebt fein acht
ich bin die stimme aus der schüssel
ich hab euch etwas mitgebracht
ein brauner schuss ins kalte klo

mein arsch brennt

mein arsch brennt

sie kommen zu mir in der nacht
und stehlen die klabusterbeeren
sie warten bis mein zelt dann steht
und ziehen sie aus meiner behaarten käft

nun liebe leute gebt fein acht
ich bin die stimme aus der schüssel
ich hab euch etwas mitgebracht
ein brauner schuss ins kalte klo

mein arsch brennt

mein arsch brennt

mein arsch brennt

mein arsch brennt


mein arsch brennt

mein arsch brennt

mein arsch brennt
(mein aaarsch)
mein arsch brennt

(Melodie: Rammstein - Mein Herz brennt)

Donnerstag, 7. Juni 2007

Nonkonformismus-Lied

Ich bin nicht wie du
Ich bin einzigartig
Weil ich nicht so aussehe wie du
Und du verstehst mich nicht
Deshalb lach ich über dich
Und geh jetzt zu den andern
die mich verstehen
weil sie so sind wie ich

Allgemeiner Beitrag zur aktuellen Ernährungsdebatte (II)

Brot Brot Brot
Weck Weck Weck
BRÖTCHEN
Ess ich mit Nutella
einen Weck
mit Nutella viel Nutella
komme dafür ins KZ
mit wenig Kalorien

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ASO3000 - 2. Apr, 13:45

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Das Weblog von ASO3000 aka Jonas Chodorski aka J.C.