Wer braucht schon einen Titel?
Viva La Revolucion! Es gibt wohl keinen klischeehafteren Weg, einen Text über Che Guevara, bzw. sich mit ihm beschäftigenden Text zu beginnen. Da die Nähe zum Aufstand, auch die Gegenkultur scheinbar festes Element der Leitkultur der anspruchsvollen, großen, deutschen (Wochen-)Zeitungen zu sein scheint - zumindest von denen, die sich nicht die Blöße ihrer Angepasstheit geben wollen - passe ich mich den Gepflogenheiten an, ich bin ja schließlich aufmerksamkeitsgeil bin kommerziell.
Also, ein Text, in dem ich mich mit Che Guevara beschäftige. Ein Text, in dem das Wort "Revolution" vorkommt. Allerdings kein Text über sein Leben und Wirken, dazu haben sich schon genügend Leute zur Genüge ausgelassen. Nun fragt sich vielleicht der eine oder die andere, worauf der Autor hinauswill. Natürlich will ich hinaus auf Revolution, auf den Mut zum Umsturz, die Umwertung aller Werte (wenn auch nicht in einem stalinistischen Sinne oder dem vom ollen Friederich) und dass es Leute geben soll, die diese Ideen noch wirklich bei sich tragen. Und zwar in Form eines Taschen-Ches.
BÄM! Die Katze aus dem Sack, bzw. in selbigen. Revolution in Kompaktform, mundgerecht zerstückelt und die schmackhaften Ikonenhäppchen von den alternativen Gourmands aufgeklaubt und mit großer Gier verschlungen. Der Verschnitt und der bittere Rest wird liegengelassen, unbeachtet. Schmeckt nicht, wieso sollte man sich also damit befassen? Aber ich schweife ab, mein Magen knurrt.
Zurück zum Taschen-Che: Eine kleine, nützliche Sache, die man bei sich hat und die einen von Zeit zu Zeit daran erinnert, dass man doch eigentlich dagegen ist. Wogegen? Keine Ahnung, hauptsache man IST. Immer, wenn man dann also Gefahr läuft, im Konformismus seiner Altmenschexistenz zu versinken - etwa im Büro, beim Bearbeiten von endlosen Aktenbergen, während zig andere Kollegen um einen herum das Selbe tun - kann man ruhigen Gewissens daran denken, dass man ja tief im Innern irgendwann diesen ganzen Scheiß hinter sich lassen und eine neue Welt aufbauen wird... Sobald man eine Möglichkeit gefunden hat, den Wohlstand und die Bequemlichkeit, an die man so gewöhnt hat, auch während und nach der Revolution zu erhalten. Naja, es kann ja nicht jeder ein ultraharter Dschungel-Guerillero sein (mit Namen Ernesto), der jeden Tag ein Dorf massakriert. Aber träumen darf man ja, man kann ihn am Herzen tragen (auf einem T-Shirt für 20 Euro) - und leise hört man seinen Taschen-Che rufen: Viva la revolucion.
Also, ein Text, in dem ich mich mit Che Guevara beschäftige. Ein Text, in dem das Wort "Revolution" vorkommt. Allerdings kein Text über sein Leben und Wirken, dazu haben sich schon genügend Leute zur Genüge ausgelassen. Nun fragt sich vielleicht der eine oder die andere, worauf der Autor hinauswill. Natürlich will ich hinaus auf Revolution, auf den Mut zum Umsturz, die Umwertung aller Werte (wenn auch nicht in einem stalinistischen Sinne oder dem vom ollen Friederich) und dass es Leute geben soll, die diese Ideen noch wirklich bei sich tragen. Und zwar in Form eines Taschen-Ches.
BÄM! Die Katze aus dem Sack, bzw. in selbigen. Revolution in Kompaktform, mundgerecht zerstückelt und die schmackhaften Ikonenhäppchen von den alternativen Gourmands aufgeklaubt und mit großer Gier verschlungen. Der Verschnitt und der bittere Rest wird liegengelassen, unbeachtet. Schmeckt nicht, wieso sollte man sich also damit befassen? Aber ich schweife ab, mein Magen knurrt.
Zurück zum Taschen-Che: Eine kleine, nützliche Sache, die man bei sich hat und die einen von Zeit zu Zeit daran erinnert, dass man doch eigentlich dagegen ist. Wogegen? Keine Ahnung, hauptsache man IST. Immer, wenn man dann also Gefahr läuft, im Konformismus seiner Altmenschexistenz zu versinken - etwa im Büro, beim Bearbeiten von endlosen Aktenbergen, während zig andere Kollegen um einen herum das Selbe tun - kann man ruhigen Gewissens daran denken, dass man ja tief im Innern irgendwann diesen ganzen Scheiß hinter sich lassen und eine neue Welt aufbauen wird... Sobald man eine Möglichkeit gefunden hat, den Wohlstand und die Bequemlichkeit, an die man so gewöhnt hat, auch während und nach der Revolution zu erhalten. Naja, es kann ja nicht jeder ein ultraharter Dschungel-Guerillero sein (mit Namen Ernesto), der jeden Tag ein Dorf massakriert. Aber träumen darf man ja, man kann ihn am Herzen tragen (auf einem T-Shirt für 20 Euro) - und leise hört man seinen Taschen-Che rufen: Viva la revolucion.
ASO3000 - 14. Jul, 19:35
























